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neverpanic
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In reply to post ID 94755
http://memegenerator.net/instance/8257890 *scnr* (auch wenn es ja eigentlich "uninstall" heißen müsste)
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Schau dich bei Campuspoint doch mal um. IMHO haben die Jungs ganz nette Angebote.

http://campuspoint.de/shop/index.htm
siniball
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In reply to post #31
Quote by neverpanic:
http://memegenerator.net/instance/8257890 *scnr* (auch wenn es ja eigentlich "uninstall" heißen müsste)
Immer noch? m(
Ford Prefect
Pangalaktischer- Donnergurgler-Trinker
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In reply to post ID 94755
Die These, wer Windows nicht mag, ist wohl zu blöd dafür, ist das dümmste, was ich bisher von Der Ich gelesen habe. Glückwunsch.

Um mal zu den spannenden Fragen überzugehen. Von Caoslinux würde ich jetzt erstmal abraten, es handelt sich um ein kleines, relativ unausgereiftes Projekt und es ist RPM-basiert (bäh).

Schau dir lieber mal die "big 5" auf Distrowatch.org an:
1      Ubuntu      2239
2     Mint     2069
3     Fedora     1685
4     Debian     1305
5     Arch     1240

Was die Hardwareunterstützung angeht, hier hilft vor allem ein aktueller Kernel, hier bist du bei Arch Linux gut dabei, auch Mint ist glaub ich aktueller als Ubuntu (auf dem es basiert). Debian wäre wohl die schlechteste Wahl unter diesem Aspekt. Bei Arch möchte ich noch hervorheben, dass die Distribution z.B. auch unfreie Wlan-Firmwares als Paket mit anbietet, und auch den unfreien Nvidia-Treiber usw., wo sich andere Distros gerne etwas zieren und es umständlicher machen, die Hardware zu nutzen (gehen tut es am Ende aber immer).

Was die Unterstützung proprietärer Formate angeht, hier helfen wiederum wenig Berührungsängste zu proprietärer Software, auch ein Punkt der an Arch Linux geht. Arch ist hier sehr pragmatisch, ich glaube Mint auch, kommt dem Nutzer entgegen, der weniger idealistisch drauf ist.

Bei "ease of use" werden Ubuntu und Mint wahrscheinlich Arch Linux schlagen, oder formulieren wir es um: Immer dann, wenn man es erstmal mit Klicken und ohne Nachlesen im Wiki probieren will.


Ich hoffe, damit habe ich ein paar Anhaltspunkte geben können.

Bumblebee klingt interessant, es funktioniert auch mit dem proprietären Nvidia-Treiber (https://wiki.archlinux.org/index.php/Bumblebee), die Grafikkarte ganz abschalten kann es noch nicht.
Quote: <mute> mit Miranda macht irc kein spass :P <Loki|muh> dann geh doch wieder :)
<mute> ich benutze kein miranda <Loki|muh> na und? :)
Der Ich
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Quote by Ford Prefect:
Die These, wer Windows nicht mag, ist wohl zu blöd dafür, ist das dümmste, was ich bisher von Der Ich gelesen habe. Glückwunsch.

Fail Interpretation, learn2read
* 01.10.2006, + 28.11.2011, † 31.01.2013
Ford Prefect
Pangalaktischer- Donnergurgler-Trinker
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Ne, ich glaube, wir haben dich da schon richtig verstanden. Wer Windows nicht mag, ist meistens zu blöd:
1. entweder er will keine Dinge erledigt bekommen,
2. oder er hat Probleme mit Malware, woran er selbst schuld ist,
3. oder es läuft nicht stabil, woran er selbst schuld ist

Windows lief für mich immer stabil, ich hatte nie Probleme mit Malware und ich habe es abgeschafft, weil ich endlich besser Dinge erledigt bekommen wollte. Das ist das wahre "meistens" heutzutage, würde ich mal mutmaßen. Wenn jemand sagt, er will System XY, könnte man ihn ja auch einfach das sagen lassen, ohne ihm so überheblich zu kommen, oder?
Quote: <mute> mit Miranda macht irc kein spass :P <Loki|muh> dann geh doch wieder :)
<mute> ich benutze kein miranda <Loki|muh> na und? :)
Laughing_Man
Problem?
Member since Sep 2011
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Danke Ford Perfect, für den sehr ausführlichen und informativen Beitrag. :)
Arch Linux klingt wirklich gut. Nur die Release-Praxis bereitet mir ein wenig Sorgen. Die Bedienbarkeit ist mir relativ schnuppe, da komm ich schon klar. Ich lass mir das ganze jetzt mal durch den Kopf gehen. Aber zur Not kann ich ja immer noch wieder Windows installieren oder ich fahr erst mal mit Dualboot.
Meine Lieblingsdistro ist ja eigentlich Fedora (trotz RPM), aber das Gefrickel tu ich mir definitiv nicht auf nem Notebook an, bei dem ich proprietäre Formate und meine Hardware möglichst vollständig nutzen möchte. Der gute alte Desktop-PC scheidet leider aus chronischem Platzmangel in meiner Wohnung aus.
This post was edited on 2011-10-20, 16:37 by Laughing_Man.
Ford Prefect
Pangalaktischer- Donnergurgler-Trinker
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Was gefällt dir an der Release-Praxis nicht?
Quote: <mute> mit Miranda macht irc kein spass :P <Loki|muh> dann geh doch wieder :)
<mute> ich benutze kein miranda <Loki|muh> na und? :)
Airhardt
FAU-Mann
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3262 posts
Die "Rolling Release"-Praxis ist meiner Meinung nach einer der ganz großen Vorteile von Distributionen wie Arch (oder Gentoo <3).
Laughing_Man
Problem?
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In reply to post #38
Naja ich muss zugeben ich kann das nicht so gut beurteilen, ich stütze ich mich daher nur auf Distrowatch, das ich mal hier zitiere:
Quote by DistroWatch.com:
Auf der Schattenseite hat jeder Rolling-Release-Update-Mechanismus seine Gefahren: ein menschlicher Fehler schleicht sich ein, eine Bibliothek oder Abhängigkeit geht verloren, eine neue Version einer Anwendung im Repository hat einen noch nicht gemeldeten kritischen Fehler... Es ist schon vorgekommen, dass ein Pacman-Upgrade zu einem nicht mehr startenden System geführt hat. Somit ist Arch Linux eine Distribution, die es ihren Nutzern abverlangt, aufmerksam zu sein und über genug Wissen zu verfügen, derartige Probleme zu lösen. Außerdem bedeutet die regelmäßige Veröffentlichung von Installationsmedien, dass es manchmal nicht mehr möglich ist alte Medien zur Installation der Distribution zu verwenden, weil wichtige Änderungen am System vorgenommen wurden oder es älteren Linux-Kerneln an der benötigten Hardware-Unterstützung fehlt.
Airhardt
FAU-Mann
Member since Oct 2005
3262 posts
Ich geb zu, ein bisschen stärkere Nerven sind schon nötig. Aber bei Systemen mit "Bleeding Edge"-Charakter braucht man die sowieso. :-)
Wenn man den Dreh mal raushat, hält sich der Nervenkitzel in Grenzen und das installierte System hält auch schon mal ein halbes Jahrzehnt oder mehr durch.

Erfahrungsgemäß geht auch bei Ubuntu, SUSE und Co. beim Upgrade von älterem zu neuerem Release immer mal wieder gern was kaputt. Das ist normalerweise eine andere Klasse von Fehlern, aber kaputt = kaputt.
ull
Member since May 2009
186 posts
Vielleicht waere archbang.org noch ne nette alternative (habs selber nie getestet). Sieht auf den ersten blick ganz ok aus.

Gut moeglich dass dich arch am anfang etwas ueberfordert, bzw du eigentlich keine zeit hast das system kennenzulernen bzw viel zu lesen.
Ansonsten kommste mit arch sicher am weitesten, bei ubuntu funktioniert wahrscheinlich einfach alles direkt.

koennte sonst auch wieder ne random geschichte ueber nen neues thinkpad und nen dell erzaehlen, bei denen in ubuntu alles lief. Bei w7 ging nichtmal wlan, geschweige denn netzwerkkartentreiber waren vorhanden...
ɹǝʇndɯoɔ ɥʇıʍ pooƃ ʇou ɯɐ ı ǝɹǝɥ ʇǝƃ sıɥʇ pıp ʍoɥ poƃ ɥo
Ford Prefect
Pangalaktischer- Donnergurgler-Trinker
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Ich benutze Arch ja seit 2005 und habe somit die größten Stolperfallen alle mitbekommen. Dass das System nach einem Update nicht mehr (regulär) booten kann, konnte durchaus an mehreren Stellen passieren. Allerdings nur, wenn man nicht die Meldungen gelesen hat, die beim Update der betroffenen Pakete ausgegeben wurden. Ist mir auch ab und an passiert, hat mich dann auch geärgert und vielleicht ne halbe Stunde gekostet.

Einige Sachen waren aber wirklich nicht toll. Das hat einerseits damit zu tun, dass bei Arch auch Fehler gemacht wurden, andererseits aber auch mit den großen Umwälzungen in den Originalquellen, z.B. beim Linux-Kernel hat sich wahnsinnig viel geändert. Erst gab es nur ein statisches /dev/, dann gab es devfs, dann kam udev, diese Änderungen hat Arch konsequent mitgetragen, auch während devfs und udev noch stark in der Entwicklung waren und natürlich heißt das dann, dass sich öfters Gerätenamen geändert haben, was zu einem Fehlschlag beim Boot führen konnte, wenn man nicht aufgepasst hat. Auch Xorg hat sich stark gewandelt -- Seit einiger Zeit schon braucht man gar keine xorg.conf mehr, früher war es ein royal pain in the ass, dass man sich diese bei Arch selbst schreiben musste.

Heutzutage ist die Qualität der Originalsoftware so dermaßen gut, dass man als Distributor nicht mehr viel falsch machen kann, wenn man eben die Finger davon lässt. Während es der Ubuntu-Gemeinde langweilig wurde und sie begonnen hat, ständig das Rad neu zu erfinden, sei es beim Bootprozess, beim Sound, oder beim Desktop selbst, begnügt sich Arch Linux weiter mit dem Verpacken der Originalsoftware. Arch bootet bei mir von der betagten 5400er Platte in 12 Sekunden, ohne das ganze Eventbasierte plimbim. Bei Ubuntu installiert man eine neue Release und statt 20 Sekunden sind es plötzlich 70, dann werden es wieder 30, ... Leute installieren die neue Ubuntu-Version und ihr Sound geht nicht mehr, entweder gar nicht, oder in einzelnen Anwendungen, fein. Unter Arch Linux kann man pulseaudio auch verwenden, muss aber nicht, denn es ist einfach ein Paket, dass man eben installiert oder es bleiben lässt. Ich habe es bis dato bleiben lassen und mittlerweile soll pulseaudio ja auch stabil sein.

Linux-Distributionen unterscheiden sich immer weniger, wenn sie nicht krampfhaft versuchen, Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln (wie Ubuntu). Früher war man froh, dass Debian & Co heavily gepatcht haben. Heutzutage heisst es klar: weniger ist mehr. Und viele Territorien der Distributionen wurden auch von der verpackten Software selbst aufgefressen. z.B. Netzwerkmanagement, längst ein Teil des Gnome-Desktops (wenn man es mag!), damit nicht mehr zwingend Aufgabe der Distribution, dafür ein Frontend bereitzustellen. Suspend war jahrelang ein großes Thema, heutzutage schreib ich nur noch "mem" in eine Datei in /proc/, die ich im Alleingang finden konnte.

In dieser Ausgangslage wird die Situation schnell paradox: Anwendungen der rolling release sind oft stabiler als die "getesteten" Versionen in Debian oder Ubuntu. Denn im heutigen "release early, release often"-Schema der Open-Source-Welt wird inkrementell nachgebessert und nur wer seine Paketversion schnell nachzieht, profitiert von diesen Verbesserungen.
Das ist etwas, das auch schon stückweit in die proprietäre Welt Einzug gehalten hat. Anwendungsversionen sind out, und alle Programme updaten sich selbst (eine echte Krankheit unter Windows). Paradebeispiel sind die Browser, wie Chrome z.B., der inkrementelle Updates ja schon seamingly einspielt.
Quote: <mute> mit Miranda macht irc kein spass :P <Loki|muh> dann geh doch wieder :)
<mute> ich benutze kein miranda <Loki|muh> na und? :)
This post was edited 4 times, last on 2011-10-21, 18:03 by Ford Prefect.
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Also ich finde es tatsächlich immer interessant, solche Erfahrungsberichte zu lesen.

Danke @Ford ( : Darfst gerne mehr schreiben !
Das F
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Member since Apr 2009
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In reply to post #31
Quote by neverpanic on 2011-10-20, 13:36:
http://memegenerator.net/instance/8257890 *scnr* (auch wenn es ja eigentlich "uninstall" heißen müsste)

Ich weiß nicht, woher alle das mit dem uninstall haben.. Als ich mir damals die Datei angeschaut habe, sah mir das sehr wohl nach einer Installationsroutine aus.
"Na całe szczęście wiem jak radę dać bez wiary" - Piotr Rogucki
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