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Prüfungsprotokoll PSWT WS10/11

Kips

Welche Softwareprojekt-Prozessmodelle (Vorgehensmodelle) kennen sie? ⇒ V-Modell, Scrum, RUP, XP
Können Sie diese klassifizieren oder beschreiben? ⇒ Iterativ, nicht iterativ, User-Feedback erst nach Deployment bei Wasserfallmodell → Design Breakage, Annahme, dass alle Anforderungen vorhanden waren und sie sich nicht ändern war nicht realistisch. Deshalb iterative Modelle, bei denen man das Risiko durch kurze Iterationszyklen und dem rapid Feedback und lessons learned minimierte.

Warum ist das V-Modell weit verbreitet, obwohl es nicht iterativ ist? ⇒ Es gibt zu jeder Phase auf der konstruktiven Seite eine korrespondierende Phase auf der analytischen Seite. Diese Phasen auf der analytischen Seite sind recht teuer, man macht sie aber trotzdem, denn sie sind z.B. bei kritischen Systemen wichtig (wo Fehler gravierende Auswirkungen haben, z.B. Krankenhaussysteme usw.)

Sie haben zu Recht gesagt, in der Praxis wird man eig. immer iterativ arbeiten. Können sie den Widerspruch auflösen? ⇒ In der Praxis macht man V-Modelle iteriert, also viele V-Modelle hinter einander. Jede Iteration ist ein V-Modell. Der Abnahme und Systemtest werden dann in der letzten Iteration vorgenommen, während in den einzelnen Iterationen nur Modul- und Integrationstests gemacht werden.

UML: Welche Diagramme kennen sie für die dynamische Seite des Systemverhaltens (Behavior)? ⇒ Zustandsdiagramm, Inteaktionsdiagramme (Sequenzdiagramm, Kommunikationsdiagramm), Aktivitätsdiagramm, Use-Case Diagramme

Das Use-Case Diagramm an sich zeit ja keine Dynamik an sich (Zeitliche Reihenfolge), warum zählt das trotzdem dazu? ⇒ Man wählt ein Use-Case Diagramm und beschreibt ein Szenario dazu in zum Beispiel einem Interaktionsdiagramm

Use-Case Diagramm zeichnen, was ist der große Kasten und wofür ist er gut? ⇒ System, alles außerhalb gehört nicht zum System (Abgrenzung). Akteure müssen nicht unbedingt Menschen sein, sondern… ⇒ Maschinen, andere Systeme

Wilke

Ein UML-Diagramm, in der eine Klasse Person, mit Attribut Alter und Methode „erzeuge“ ⇒ Klassendiagramm Machen sie die Methode und das Attribut public ⇒ +

Zu diesem Objekt hier Dialoge erzeugen. Wie generiert man aus dieser Klasse eine Dialogstruktur? ⇒ Auswahlfenster mit Button „Neue Person“ (entspricht Operation erzeuge()), beim Klick erscheint ein neues Fenster zur Erfassung der Daten = Erfassungsfenster mit „Speichern“-Button, bei dem sich das Erfassungsfenster wieder schließt.

Automatenzustandsdiagramm dazu malen ⇒ Zustand=Fenster, Transitionen = Buttonklicks und reflexive Zustandsübergänge bei Dateneingabe oder Auswahlklicks

wenn man die Dialoge internationalisieren würde, was würde man machen? ⇒ Beschriftungen in Ressourcen auslagern, Zeitdarstellungen anpassen usw. Wie kann man Ressourcen auslagern? Wann findet die Übersetzung statt? ⇒ Vor der Verteilung des Programms muss das eine Person machen

Bei der Internationalisierung gibt es noch einen weiteren wichtigen Begriff dazu ⇒ Lokalisierung Erklären Sie Lokalisierung

Ist es möglich, dass eine Software die es auf Deutsch gibt hier in Deutschland in einer fremden Sprache einsetzen? ⇒ Ja + Beispiel (An der Uni für ausländische Studenten)

Wer nimmt an dem Abnahmetest teil? ⇒ Nur der Kunde + seinen Diener/Administratoren Gibt es Tests im Softwareprodukt nach dem Abnahmetest? Ja, bei der Wartung können Probleme/Änderungswünsche vorgenommen werden, und die müssen dann wieder getestet werden, z.B. Regressionstests

Gibt es einen Test der garantiert nie nach dem Abnahmetest ausgeführt wird? ⇒ Nein, alle können wieder vorkommen, denn es kann sein dass die Änderungen so gravierend sind, dass man das Projekt fast neu aufbaut!