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Allgemein

Prüfung wurde im Büro von Herrn Stamminger abgelegt, mit Beisitz. Allgemein eine sehr lockere Atmosphäre in die man einsteigt. Herr Stamminger prüft gerne nicht lineare, also will Verschränkungen zwischen den Themengebieten herstellen und dass der Student auch mal überlegt, wie man diese Kreuzverbindungen herstellen kann. Foliensatz 14 (Surface Reconstruction) wurde aufgrund einer Projektorfehlfunktion exkludiert. Herr Stamminger meinte abschließend in einem Nebensatz, dass er sich fühle, als ob er Graph cuts und shortest path in der Vorlesung nicht gut erklärt hätte, weshalb er dazu übergegangen sei, jeden Student eben dieses Thema erklären zu lassen um dann am Ende die beste Erklärung in der nächsten Vorlesung dafür zu haben. Es war also ein Hint, dass dieses Thema so gut wie immer geprüft wird.

Fragen

Stamminger: Okay, fangen wir mal mit einer Einstiegsfrage an. Wie funktioniert denn der Canny-Edge Detector?

Canny Edge erklärt.

Stamminger: Was ist denn das besondere hierbei?

Schaut sich die Intensitätsunterschiede an. Ignoriert Noise größtenteils.

Stamminger: Wieso das denn?

Weil ich die Gauss-derivate nach x und y Richtung mit verschiedenen Gauss-Kernelgrößen nehmen kann und dementsprechend stark blurre (darauf wollte er hinaus).

Stamminger: Wieso ist Noise hierbei denn gefährlich?

Ist im Endeffekt genau das Merkmal, nach dem wir suchen, nur ungewollt.

Stamminger: Okay, sehr gut. Wir können Kanten identifizieren. Wie sieht es denn mit Corners aus?

Harris corner detector & Cornerness erklärt.

Stamminger: Wieso sind die Corners denn Scale-invariant?

DoG Annäherung für LoG. Somit bekommen wir features, die durch Blobs bis zu einer bestimmten Scale-Space Ebene identifiziert werden können.

Stamminger: Und andere Invarianzen?

Teilweise Intensitätinvar. und Rotationsinvariant.

Stamminger: Wofür brauchen wir das denn? Also Rotinv.?

zB Bei Homographie.

ANMERKUNG: Dieses Thema wurde ich recht ausführlich befragt, obwohl das ein Randthema aus einer Übung war. War dementsprechend nicht soooo super darauf vorbereitet.

Stamminger: Wie können wir denn Homographie machen und wo brauchen wir das?

Image Stitching & 4 Punktepaare, anhand derer wir eine Homographiematrix erstellen.

[…] weiß ich nicht mehr, recht viel zu Homographie […] Stamminger: Wie suche ich denn gute Matches raus?

Knn nearest neighbor mit den zwei nähsten Nachbarn, deren Streckenverhältniss groß sein muss, sodass im Endeffekt sichergestellt ist, dass der nähste Nachbar das richtige match ist.

Stamminger: RANSAC. Wie geht der denn?

RANSAC erklärt

Stamminger: Was können wir dann mit dem RANSAC machen?

Linien ziehen, auf denen die Punkte liegen und die im Endeffekt aligned sind, also die Homographiematrix daraus bilden.

Stamminger: Epipolare Geometrie, wie funktioniert das denn?

Epipolar gezeichnet, gesagt was das gesuchte ist, wieso das funktioniert.

Stamminger: Und was ist die Fundamentalmatrix?

8-point erklärt.

Stamminger: Was kann man damit machen?

Formel für x * F * xT = 0 war hier verlangt. Habe ich nicht gerallt…

Stamminger: Okay, wir wollen das Bild jetzt recificaten. Was passiert da?

Warping erklärt, dass die Image planes parallel zueinander ausgerichtet werden, dass die Kamera gegeneinander gerichtet sind und man aufgrund der Vergence das überhaupt erst machen muss und dass nun Triangulation wieder geht.

Stamminger: Erklär mir bitte Triangulation.

hingezeichnet.

Stamminger: Was können wir daraus schließen?

Nicht gerallt… Disparity, also die Tiefe.

Stamminger: Und wieso recificaten wir?

Bessere Genauigkeit für die Stereo Vision.

The End.

Vorbereitung

Man musste 50% der Übungen bestanden haben, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, die Prüfung anerkannt zu bekommen. An sich war es gut, alle Übungen gemacht zu haben, da bspw. die Homographiematrix so gut wie nur in den Übungen vorkam und in der Vorlesung sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Ansonsten alle Vorlesungen durchgegangen. Die Videos waren jedoch sehr wichtig, da manche Themen zwar in den Videos ausgelassen wurden, aber in den Videos gesagt wurden, dass diese wichtig sind. Gleiches galt andersherum für den Ausschluss von Themen.

Prüfung Allgemein & Bewertung

Die Prüfung allgemein war angenehm, eine gemütliche Atmosphäre. Manchmal sehr spezifisches tiefes Wissen und leider ein Minuspunkt, wenn man nicht genau die Antwort im Wortlaut gegeben hat, die gehört werden wollte. Ich hatte recht häufig im Prüfungsprotokoll stehen „M“, also mit Hilfe, obwohl ich vieles von mir aus gesagt habe, bzw. wortwörtlich gesagt habe „Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen“, weil ich mit der Frage per se anstatt mit dem Wissen nicht zurecht kam. Was ich ein bisschen schade fand, dass man sich a) kein Thema aussuchen konnte und b) nur 4 von 13 Themen besprochen wurden. Das bedeutet natürlich, dass in dem Falle, dass man sich in einem Thema nicht sooo gut auskennt, dieses doppelt und dreifach zählt. Wahrscheinlich wäre es in der Klausur besser gewesen, wenn ich mir einfach häufiger den Stift (ohne spezielle Aufforderung) geschnappt hätte und zur Unterstützung gezeichnet hätte, da dieses Fach nunmal einfach ein Grafikfach ist und mit Bildern zu tun hat.