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Kognitive Systeme 1, Björn Zenker

Kann ebenfalls den erheblich veringerten Stoffumfang bestätigen.

Atmosphäre ist entspannt. Bei mir wurden eigentlich alle Fragen von Zenker gestellt, Görz hat nur mal nachgefragt, ansonsten nur protokolliert.

  • Einstiegsfrage: Erklären Sie den Unterschied zwischen starker und schwacher KI, was davon wurde in der Vorlesung angenommen?
  • Situationskalkül: Was modelliert man damit? Erklären Sie {Frame, Qualification, Ramification, Persistence} - Problem, Schwerpunkt dabei auf Frameproblem: Wie sieht hier eine naive Lösung aus, warum ist diese schlecht (O(a*f)). Was macht man stattdessen in z. B. GOLOG (→ Nachfolgezustandsaxiome)? Ist der Situationkalkül {ontologisch, epistemologisch, heuristisch} adäquat?
  • CSP: Heuristiken für BT-Suche. Constraint-Graphen zur Färbung von Australien hinmalen und es exemplarisch mit den Heuristiken färben. Was kann man bei sehr großen Suchräumen hier noch machen? → Lokale Suche, Algorithmen zu Graphen zuordnen, in denen Schrittzahlen gegen erfolgreiche Lösungen aufgetragen sind.
  • Regelbasierte Systeme: Wie ist ein regelbasiertes System aufgebaut? Komplexität der Regelauswahl, wie versucht der Rete-Algorithmus diese zu veringern (Speicher/Rechenzeit-Tradeoff), was sind dabei Probleme? Wie löst man Regelkonflikte auf?

Bin zweimal ins Stocken geraten, wurde aber trotzdem sehr wohlwollend bewertet.

Der Schwerpunkt lag klar auf Situationskalkül und CSPs, keine einzige Frage zu uninformierter/informierter/adversarialer Suche.