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Abwicklung per Zoom

Mündliche Onlineprüfung über Zoom. Prinzipiell kein Problem mit Zoom, allerdings musste man sich bei Zoom über das Feld „SSO“ anmelden. Hier musste man dann fau.zoom.us eingeben (also eigentlich nur fau, der Rest stand schon da) und dann konnte man sich mit der fau-Email-Adresse anmelden. Dazu wurde man dann noch auf eine Website weitergeleitet, wo man seine RRZE-Kennung und Passwort eingeben musste.

Pruefungsaufbau

Die Prüfung bestand dann daraus, dass der Prüfer einen Ordner mit den Prüfungsfolien offen hatte (Die Folien hatten natürlich andere Namen) und man sich Folien daraus aussuchen konnte, zu welchen man dann geprüft wurde.

Anemerkungeb zur Pruefung und Bewertung

Während der Prüfung hatte ich kein gutes Gefühl, weil nie wirklich klar, war was man sagen sollte. Die Anweisung des Prüfers war nur „Erzählen Sie mal“, ich hatte aber das Gefühl, er wollte je nach Vortrag andere Sachen hören. Da gab es auf der einen Seite Vorträge die direkt was mit IT-Modernisierung zu tun hatten (T-Systems, MID GmbH, etc.), aber auch andere die nicht wirklich was damit zu tun hatten. Der Fujitsu-Vortrag über Quantenrechnen z.B. hatte meiner Meinung nach nicht wirklich was mit Modernisierung zu tun, sondern mit Lösungen für algorithmische Probleme. Dabei wird jedoch kein Bestandssystem angefasst. Genauso wie der IBM-Vortrag 5in5. Bei diesem Vortrag ging es darum wie die Nahrungsmittelkette mit neuer Technologie verbessert werden kann, aber nicht wie bestehende IT verbessert werden kann. Bei diesem Vortrag hatte ich dann auch auf die Frage „Was hat das mit IT-Modernisierung zu tun?“ mit „nicht wirklich irgendetwas, es geht eher darum neue Ansätze zu schaffen“ geantwortet. Hier begann dann leider auch der unangenehmere Teil der Prüfung und zwar meinte der Prüfer hier mit der Begründung, „Die Landwirtschaft ist ja hochautomatisiert“, dass der Vortrag doch was mit IT-Mod zu tun hatte. Meine Argumente waren dabei vollkommen egal. Der zweite sehr unangenehme Punkt war, dass ich öfter darauf hingewiesen wurde, dass ich nicht „von den Folien ablesen sollte“. Anscheinend haben der Prüfer und ich aber eine sehr unterschiedliche Vorstellung davon was „vorlesen“ bedeutet. Ich dachte mit „vorlesen“ sei vorlesen gemeint (siehe zB https://www.duden.de/rechtschreibung/vorlesen), was ich natürlich vermieden hatte. Anscheinend war aber gemeint, dass man gar nicht auf Geschriebenes eingehen sollte?

Die Besprechung und Notenbekanntgabe war auch unangenehm, der Prüfer beharrte auf seinen Meinungen. Als ich meinte, dass etwas, was er gefragt hatte, nicht im Vortrag dran kam, hat er ziemlich herablassend geantwortet, dass sie uns Lesen und Schreiben auch nicht beibringen würden und mir dann einen Vortrag gehalten, dass Unternehmen nicht aus Güte des Herzens agieren, sondern um Gewinn zu machen, und deswegen Technologien ankündigen, welche vielleicht nie auf den Markt kommen werden (war auf den 5in5-Vortrag bezogen). Was auch immer das mit dem Thema zu tun hatte.

Am Ende der Besprechung hat er mich dann mitten in meinem Kritikpunkt abgewürgt und mich höflich darauf hingewiesen, dass die Besprechung nun um sei.

Insgesamt also eine komische Atmosphäre, die sich eher wie ein Gegeneinander als ein Miteinander anfühlt. Man wird leicht herablassend behandelt und es ist nicht klar was der Prüfer genau hören will, wann oder ob man was zu den Folien sagen soll oder nur allgemein zum Vortrag.

Würde die Prüfung nicht empfehlen.