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VS, 2011-09

  • Prüfer: Rüdiger Kapitza
  • Beisitzer: Jürgen Kleinöder

Vorneweg: Rüdiger hält sich (nach eigener Aussage und in Prüfung auch so gewesen) an die alten Prüfungsprotokolle um das Lernen zu erleichtern. Ihm ist es wichtig, dass erst ALLE Probleme aufgezählt werden und nicht sofort nach Nennung eines Problems mit Erklärung der Lösung begonnen wird. Das war mein hauptsächlicher Fehler, wodurch ich mehrfach ins Stocken gekommen bin. (Trotzdem 1,3 0 ⇒ faire Prüfung, gute Benotung)

Alles in allem sehr lockere Atmosphäre, faire Fragen, die bei mir nur von Rüdiger gestellt wurden (Von Kleinöder bloß ab und zu Anmerkungen).

Fragen waren im groben:

  1. Was ist ein verteiltes System?
  2. Welche Fehler und Probleme kann es dabei geben?

⇒ Auf Verklemmungsgefahr wegen Nebenläufigkeit bin ich nicht gekommen (als Unterschied zu lokaler Ausführung), da ich mittlerweile alle Programme implizit als multithreaded annehme ;)

  1. Welche Transparenzen sind wichtig?
  2. Semantikaspekte: call by value/result/reference → Erklären → Probleme → Smartpointer
  3. Alle Fernaufrufsemantiken + idempotenz
  4. RMI mit Bild erklären + Stubs
  5. Marshalling und Heterogenität (XDR, sender/receiver makes it right)
  6. FTCORBA erklären + IDL
  7. Was ist a/synchron in Bezug auf VS?
  8. Alle Replikationsarten erklären. Warum braucht man sie?

Dann war die Zeit um d.h. leider keine Uhren, kein Lock - Protokoll, kein IPC, keine Ausfallerkennung… usw.

Zusammenfassen des Skriptes kann man sich sparen, da die Folien alles in allem sowieso schon recht gut zusammengefasst sind. Besser: Prüfungsfragen aus den Protokollen rausschreiben und ausführlich für sich selbst beantworten. (Natürlich vorher Skript + Übungsfolien durchgehen)