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Protokoll EZS 15.03.2019

Protokoll EZS 18.03.2019, Note 1,0 (gerade so mit Berücksichtigung der Übung)

Ich hätte mehr auf korrekte Begrifflichkeiten achten sollen, z.B. aperiodische und sporadische nicht verwechseln. Außerdem wusste ich nicht sofort alles zum Timing Schema (statische Analyse). Ansonsten sehr angenehm, man bekommt Hinweise für die Lösung, auf die Herr Ulbrich hinaus will.

- Einstiegsfrage Hart/fest/weich

- Ausnahmebehandlung: Wo genau läuft sie ab?

o Nicht das Betriebssystem, sondern Anwendung, aber: In neuem Job mit höchster Priorität (da der alte wegen Terminverletzung anscheinend fehlerhaft war)

- Parameter von periodischen und aperiodischen Aufgaben

o Periode, WCET, Phase, Deadline

o WCET, Deadline, min. Zwischenankunftszeit

- Wie ergeben sich diese Parameter?

o Physik des Systems, Trägheiten etc

- Wie WCET ermitteln?

o Messbasierte Abschätzung → WOET

o oder analytische Berechnung →Upper Bound

- Was muss bei Messung beachtet werden?

o Gleiche Rahmenbedingungen wie im Realen System

o Keine Störfaktoren

o Sehr oft messen

o Möglichst ungünstige Eingaben oder wenigstens zufällige

- Einfluss des Prozessors auf Laufzeit

o Cache (ist nur bei erster Messung leer!)

 → absichtlich den Cache verwerfen zwischen den Messungen

- Sollte man vielleicht doch die Interrupts mit messen? Und warum?

o Man misst dann die Antwortzeit des Jobs (WorstCaseResponseTime)

o Wenn man dann die Laufzeit des Interrupts wieder abzieht, bleiben die Extrakosten vom Kontextwechsel dabei → realistischere Messung

- Warum ist WOET unterhalb der WCET?

o Testraum zu groß, keine Garantie für schlechtest mögliche Messung

- Wie bekommen wir die WCET?

o Flussgraph, Timing Schema. Den Programmteilen werden Kosten zugeordnet, die Analyse nimmt von jeder Ebene die schlechteste Kante und summiert auf

- Grundsätzliche Vor und Nachteile von Takt- und Ereignisgesteuerten Systemen

o Aufwand zur Laufzeit, Planbarkeit, Flexibilität

- Planbarkeitsanalyse: Wann findet sie statt? Welche gibt es?

o Offline

o Bei aperiodischen/sporadischen Tasks auch im Akzeptanztest

- Beispiel?

o Dichtebasierter Akzeptanztest → Erklärung

- Allgemeine Möglichkeiten für Einplanung von aperiodische Tasks

o Hintergrund, Vordergrund, Zusteller, Slack-Stealing

- Konkret: Wann welchen?

o Hintergrund gut für aperiodische

o Vordergrund gut für sporadische

o Zusteller für beide

- Wie funktioniert ein Zusteller, welche Arten gibt es?

- Anhand von Zeichnung zeigen, wann ein Zusteller ein Event bearbeitet

- Doppeltreffer erklären