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Betriebssysteme (MPStuBS)

2015-03-12
Prüfer: Daniel Lohmann aka Daniel
Beisitzer: Daniel Danner

Angenehme Atmosphaere, zu Beginn Unterhaltung mit Daniel, weil der Beisitzer noch nicht da war, ueber Sternzeichen und Geburtstage um die Weihnachtszeit rum.

Pruefungsverlauf

Einstieg

Was ist ein Betriebssystem?

  • Das innere meines Burgers *omnom*
  • Abstraktionsschicht zwischen Software und Hardware
  • Schutz
  • CPU-Multiplexing

Threads

Wie funktioniert das denn mit diesem Kontextwechsel. (Malt Kontrollfluss von f hin, Linie in Kernelebene, Lücke, magisch ploetzlich Kontrollfluss in g). Erzähl mal was da passiert.

  • Scheduling-entscheidung (Sync, aber erst spaeter)
  • Dispatchen durch active=dingens und toc_switch
  • Was genau (asmcode) tut toc_switch? Wo ret-et das hin?
  • Kann an active=dingens auch nach dem toc_switch erst machen?
    • Was er hören wollte: nein, weil wir sind nach dem toc_switch in nem anderen Kontext und active=anderesDingens wird passieren
    • Wovon ich ihn überzeugen konnte: ja, wir müssen nur active=dasWasZuBeginnVonResumeActiveWarAlsoWirSelbst nehmen. Das klappt dann (sofern man toc_settle noch anpasst)

Synchronisation

Wir hatten da enter()/leave() ums resume() rumgewickelt. Wie wuerden wir denn das ohne Epilogebene machen?

  • cli/sti ums Resume rumwickeln, oder lock-free-Liste oder anderweitig
  • Irgendwie vermeiden, dass der aktive Thread in die readyqueue gehaengt wird, *bevor* seine Register gesichert wurden (sonst racecondition mit anderer CPU)
  • Kann man alles machen, tut aber hart weh
  • Besser: Spinlock nehmen.
  • „Koennen wir da keinen Semaphor nehmen?“ – Nein, weil es ja kein Passives Warten in dem Kontext gibt. (Man koennte natuerlich eine „Was fuer Arbeit kann ich tun waehrend ich auf den Spinlock Warte“-Queue fuehren aber das ist doch alles frickel)

Ebenenmodell

Keine Fragen dazu, abgesehen von dem bisschen, das ich von mir aus erzählt hab

Vorbereitung

Protokolle lesen, Folien nochmal durchgehen, bei den Übungen aktiv mitgemacht, Übungen nochmal durchgesehen (insbesondere die schmutzigen Details, toc_switch, und enter/leave)

Besonderheiten

Ich kann bestätigen, dass Daniel unglaublich verunsichernd gucken kann, und auch nachfragt, obwohl alles richtig war. Ich habe dann immer einige Sekunden still überlegt und dann gesagt „doch, das stimmt so“ und dann hats auch gepasst.

Generell war es eher kein Ausfragen, sondern eher ein Gespraech. Es gab nicht wenige Fragen, auf die es keine „richtige“ Antwort gab, sondern bei denen es vielmehr um die Begruendung ging.

Lief gut, Sehr gute Note, Top Pruefer, gerne wieder.