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Übersetzerbau 1, Virtuelle Maschinen

Pruefer: Michael Philippsen, Volkmar Sieh
Themengebiete: Uebersetzerbau I, Virtuelle Maschinen

Oktober 2009

Ergebnis: 1.0

Allgemeines:

Die Atmosphaere ist entspannt, es gibt einen Zettel und einen Stift auf dem Tisch falls noetig. Man darf waehlen womit man anfangen will, ich habe Compilerbau gewaehlt. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Verstaendnis; Auswendiglernen ist nicht noetig. Mir war in Uebersetzerbau nicht immer ganz klar worauf eine Frage gerade abzielt, in so einem Fall gibt es dann Hilfestellungen. Die Benotung ist in meinen Augen mehr als fair gewesen, ich haette mir keine 1.0 gegeben, da ich in Uebersetzerbau eine Frage ziemlich blank war und auch ansonsten ein paarmal gewackelt habe, habe mich aber immer selbst korrigiert.

Zur Vorbereitung fuer Uebersetzerbau habe ich das Skript, ein bisschen das Drachenbuch und Wikipedia herangezogen; fuer VM das Skript und allgemeines Wissen in der Richtung aus anderen Lehrveranstaltungen.

Fragen zu CB:

  • Wann werden in einem Compiler welche Fehler generiert? (Kompletter Durchgang durch die Analysephase)
  • Unterschied Sichtbarkeit/Gueltigkeit
  • Wie funktioniert Typpruefung?
  • Was sind Attribute im AST, was macht man damit?
  • Was sind Attributgrammatiken und wie funktioniert das?
  • Bauen sie eine assert-Anweisung die soundso funktioniert in einen Java-Compiler ein! Ich wollte hier hauptsaechlich ueber semantische Nachattributierung reden, gewollt war aber ein kompletter Druchgang der Aenderungen ab dem Lexer.
  • letzte Frage: Geben sie ein Fallbeispiel, das eine Brueckenmethode erfordert und erklaeren sie wie das funktioniert! Hier musste ich weitgehend passen.

Fragen zu VM:

Im Prinzip haben wir hier einen Flug aus der Vogelperspektive ueber das komplette Skript (ausser Zeit und Bibliotheksbasierte Virtualisierung) gemacht. Erstmal hab ich alle Virtualisierungsarten aufgezaehlt, die wir besprochen haben, dann kamen immer wieder Fragen in dem Stil: „Wenn ich jetzt ein Betriebssystem virtualisieren moechte, das ich nicht abaendern kann, was ist denn da so los?“ Worueber ich da dann reden wolte war mir ziemlich frei gestellt, also hab ich einfach immer angefangen alles zu erzaehlen, was irgendwie damit zusammenhaengt und was ich noch nicht bei einer frueheren Frage erwaehnt hatte. Wenn ich zu sehr ins Detail gegangen bin, bin ich in der Regel mit „langt scho!“ aufgehalten worden und wir haben das Thema gewechselt (selten gab es noch eine gezielte Nachfrage).

P.S.:

Schreibt eure Protokolle immer direkt nach der Pruefung. Bei mir isses jetzt 24 Stunden her und ich weiss echt schon keine Details mehr und hab sicher die eine oder andere Frage vergessen.