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Allgemein

Prüfung wurde normal im Hörsaal geschrieben In einer E-mail erklärte Dr. Kirsch, dass die Klausur 60:40 Wissen zu Rechnen sei. Insgesamt galt es 10 Aufgaben zu bearbeiten. Davon wie erwaehnt, 6 Aufgaben von ihm zur Theorie gestellt, 4 Rechenaufgaben. Ich bekomme die Fragen leider nicht mehr komplett hin, da der Umfang der Klausur doch recht groß war. Zugelassen zur Klausur war 1 DIN-A4 Blatt, beidseitig beschrieben. Es wurden immer mal wieder kleine Multiple Choice Zwischenfragen gestreut, die mit 4 Antwortmöglichkeiten vorgegeben waren.

Fragen

Aufgabe 1 Wer hatte 1945 zur Entwicklung beigetragen? Was war die Idee dazu? Kurzüberblick über die Deutsche Raumfahrtgeschichte (ab 1960) Welche 3 Satelliten waren ~1990 in Betrieb genommen worden? Was sind Apogäum und Perigäum? Unterschiedliche Satellitenlaufbahnen benennen, sowie ihre Umlaufdauer, Bahngeschwindigkeit, Sichtbarkeit in Minuten.

Aufgabe 2 Grundlegendes Modell von Satellitensegment, Bodensegment, Links, Usern zeichnen, und kurz erklären. Frequenzbänder ihren Frequenzen zuordnen, und 2 Anwendungsbeispiele pro Band nennen (waren BSS usw.) Beschreiben/Stichwort fuer Erdnaehe/-ferne bei der Umlaufbahn und was der rechtsaufsteigende Knoten ist.

Aufgabe 3 Störeinflüsse von Kosmischer Strahlung auf Signale, und was mit ihnen geschieht. 3 Grosse Fehlerkategorien (+ Unterkategorien) von Bauteilen nennen, was dort passiert, und wie sie vermeidbar sind. Eine gegebene Formel

S/N = (Lambda/4*Pi*d)^2 *(Pt*Gt*Gr)/(k*B*T)

Auf ihre Einzelkomponenten überprüfen, und bestimmen, wie sie sich zusammensetzt, bzw. die Parameter bestimmen, sowie Zugehoerigkeiten.

Aufgabe 4 Komponenten eines Satellitensystems benennen, ihre Einzelteile sowie Funktion kurz beschreiben Zeichnen eines BPT, beschriften der Bauteile. Welche Aufgaben haben die Einzelbauteile? Unterschied transparenter/regenerativer Transponder.

Aufgabe 5 Komplette Transponderkette in Blockdiagrammform aufzeichnen. Anschliessend soll eine DVB-S2 Uebertragung von statten gehen. Was muss hierzu alles mit dem Signal getan werden? (Kann auch sein, dass das ein und die selbe Aufgabe war.)

Aufgabe 6 FDMA/CDMA/TDMA Es wurden Aussagen aufgestellt. Diese hatten einen Platzhalter, und definierten eindeutig, welcher Typ verwendet wurde (man musste teilweise sehr genau lesen). Es war immer nur eine Antwortmoeglichkeit korrekt. Anschließend waren 3 Diagramme gegeben, mit 3 Achsen jeweils. Zeit, Power sowie Frequenz. Die Diagramme sahen aehnlich der Vorlesung aus, und man musste wieder das Verfahren zuordnen.

Aufgabe 7 „Berechnungen“ zum Satelliten. Gegeben war ein Schaubild der Erde, mit eingezeichnetem Nadir im 15 Minutentakt, sowie der Erdradius und G*M. Es sollte die Satellitenumlaufbahn bestimmt werden, der Inklinationswinkel abgelesen, Apogaeum und Perigaeum im Schaubild mit einem X und O markieren, und die Umlaufdauer des Satelliten, sowie seine grosse Halbachse bestimmt werden.

Aufgabe 8 - 9 Hier kann ich leider nicht mehr genau zuweisen, was wo dran kam. Man sollte in einer Aufgabe die aufgehende Dopplerverschiebung berechnen, nachdem die Bahngeschwindigkeit des Satelliten sowie der Bodenstation, berechnet wurden. Die Freiraumdaempfung des Signals. Anschliessend kamen einige (5?) Teilaufgaben zur S/N ratio, bei denen verschiedene Gewinne und Leistungen berechnet werden mussten. Welchen Durchmesser eine Antenne haben muesse, um den gleichen Antennengewinn wie eine 20 Meter grosse Antenne einzufahren. Bei einer Aufgabe kamen auch Fehlerraten ins Spiel.

Aufgabe 10 Eine Kodiermatrix war gegeben, sowie ein Vektor b. Es sollte das codewort c gebildet werden. Wieviele Fehler sind erkennbar, wieviele korrigierbar. Huffmann Kodierung. Beispiel war gegeben [A:1bit, B:3bit, C:2bit, D:3bit] , man sollte dazu den Kodierbaum erstellen.

Ohne Kategorie Folgende Fragen kann ich leider nicht mehr zuordnen: Geschwindigkeit eines Satelliten auf Bahn xy Umlaufdauer eines Satelliten auf der doppelten Hoehe der Geostationaeren Umlaufbahn. Antennendurchmesser Frage. Antenne hat einen Durchmesser von x Metern und sendet auf einer Freq von y, wie gross muss die Antenne sein, um den gleichen Gewinn zu erzielen. Anfuehrung eines Beweises mit dem 3. Keplerschen Gesetz (Dass die Umlaufdauern korrekt sind)

Vorbereitung

Komplettes durchgehen der Zusammenfassungsfolie. In dieser war 80% des Stoffes bereits enthalten. Nachschlagen bestimmter Begriffe und nur Stichpunkhaft genannter Punkte aus der Zusammenfassung erledigten den Rest. Einmal die kompletten Aufgaben durchgerechnet. Das Blatt anhand der Zusammenfassung, Vorlesung und Aufgaben erstellt, somit war alles darauf enthalten, was man brauchte.