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Mitschrift vom 28.07.2009

Anwesend: 21 Personen

Alte Themen

FSI-T-Shirts

Sind gewaschen, mit Daniel umgezogen, und wurden anschließend in Schumis Auto deponiert. Wenn sich jetzt noch jemand findet, der sie hochschleppt, treffen sie rechtzeitig zur Winter-ESE wieder im FSI-Zimmer ein!

Prüfungsraster

buntfalke hat vom Prüfungsamt eine vorläufige (unvollständige) Version des Prüfungsrasters erhalten. Ende Oktober wird dort eine neue, komplette Fassung vorliegen.

Schnupperuni (02./03.11.)

  • Wir haben Prof. Brinda verbindlich zugesagt, dass wir für die Informatik einen Beitrag gestalten werden.
  • Idee: Pflanzenwachstums-Spiel, inspiriert durch die GPN 2009
  • Team: Mullet, quaestor, Schumi - zusätzlich wird eine Handvoll Betreuer benötigt!

Grillverleih

Die ETG hatte angefragt, ob sie unseren Grill am 15.07. ausleihen könnten. Wir hatten beschlossen, dass sie den Grill bekommen - allerdings ist die Sache im Sand verlaufen, weil sie sich nicht mehr bei uns gemeldet haben.

FAU-Karte

Für die Workshops im September haben sich Daniel, Sven, Rainer und Peter gemeldet.

Gruppenbibliothek

Die GI kann jetzt mit der Mensakarte geöffnet werden, siehe auch Christian Broschs Ankündigung im Forum.

Bericht aus der konstituierenden Konventssitzung (André)

  • Im November findet das Konventswochenende statt; wer mitfahren will, soll sich bei André melden.

Neue Themen

Neue Mitglieder

Und wieder zwei Neue - willkommen!

  • Clemens Lang („neverpanic“, 2. Semester)
  • Franziska Bertelshofer („Angua“, 2. Semester Technomathematik)

Fakultätentag

Der Fakultätentag Informatik hat einen mit 2.500 € dotierten Preis für eine Best-Practice-Initiative 2009 einer Fachschaft ausgeschrieben. Honoriert wird Fachschaftsarbeit mit Vorbildcharakter. „Der Erfolg des Konzepts soll geeignet dokumentiert sein.“
Wir wären prinzipiell interessiert, uns mit unserer umfassenden ESE zu bewerben, aber dafür muss sich jemand finden, der das Ganze wie verlangt dokumentiert. Falls jemand Lust hat: melden!
Einsendeschluss ist der 30. September. Der Termin wird in unseren Kalender eingetragen, der drei Wochen vorher eine Erinnerungsmail versendet.

Voraussetzungen für die Bachelorarbeit

Der Lehrstuhl 9 (und andere Lehrstühle?) will für die Bachelorarbeit voraussetzen, dass man bereits sein Projekt bei ihnen gemacht hat. Das wird von ihnen aktuell für Diplomarbeiten genauso praktiziert. Die FPO sieht eine solche Einschränkung aber eigentlich nicht vor.
Thomas schließt sich mit Prof. Stamminger kurz.

ESE Winter 2009

  • Peter übernimmt wie letztes Jahr die organisatorische Leitung und arbeitet den Zeitplan aus.
  • Semesterstart: Montag, 19.10. Neben den Informatik-Erstis werden ab 11:00 die Wirtschaftsinformatiker von der WiSo eintrudeln und sich uns anschließen. Das stellt eine gewisse Herausforderung für unsere Zeitplanungen dar.
  • Der Unixkurs wird wie gehabt von Jens und Caro organisiert. Da in der Woche vor Vorlesungsbeginn auch Mathe-Repetitorium und Java-Crashkurs stattfinden, ist wieder eine Kollisionsvermeidung nötig.
  • Rainer und Christoph übernehmen das ESE-Heft. Herr Götz würde gerne einige Infos darin überarbeiten. Es kam die Idee auf, dass wir für den Entwurf des Titelbilds einen Wettbewerb im Forum ausrufen könnten.

Klausurbestand

Wir ziehen in Erwägung, alte Klausuren, die auf den Lehrstuhlseiten herunterladbar sind, in unserem SVN zu archivieren, sofern wir die Erlaubnis dazu bekommen. mantra kümmert sich darum.

Präsentationstechnik

Die Diskussionen über PräTech haben in den letzten Tagen hohe Wellen geschlagen. Die Veranstaltung wurde von Seiten der Studenten in zweierlei Hinsicht massiv kritisiert:

  1. Die konkrete Durchführung lasse in vielen Punkten stark zu wünschen übrig:
    • Mehrere Gebiete des behandelten Stoffs wurden als sehr abwegig und weitgehend irrelevant empfunden, während andere zu kurz gekommen seien.
    • Die Vorlesungsfolien erfüllten keinen gehobenen wissenschaftlichen Standard, da sie zu einem nicht unwesentlichen Anteil einfach von Wikipedia übernommen seien.
    • Der Dozent stelle beim Probevortrag an seine Studenten Ansprüche, denen er selbst in der Vorlesung nur bedingt genüge.
    • Die Bewertung der Probevorträge sei vielen Studenten willkürlich und nicht ausreichend nachvollziehbar erschienen. Es habe an sinnvoller konkreter Rückmeldung gemangelt.
  2. Allgemein sei die derzeitige Veranstaltungsform (Frontalunterricht) für das Vermitteln der anvisierten Inhalte nur bedingt tauglich, „Soft-Skills“ könnten nur durch mehr aktive Teilnahme erworben werden. Die derzeitige Prüfungsform (benotete Scheinprüfung) sei gänzlich ungeeignet, da sie reines Auswendiglernwissen abfrage.

Mittlerweile hat sich ein ganzer Haufen mehr oder weniger konkreter Verbesserungsvorschläge angesammelt. Den allermeisten von ihnen gemein ist der Ruf nach mehr Interaktivität. Grundsätzlich besteht die Frage, ob ein Informatiklehrstuhl tatsächlich über alle notwendigen Qualifikationen verfügt, oder ob es nicht sinnvoller wäre, wenn die Veranstaltung von jemandem ausgerichtet würde, der dediziert auf diesem Gebiet arbeitet. Sollte diese Frage bejaht werden, muss genau evaluiert werden, welche Alternativen in Frage kommen (Dozent von anderer Fakultät? Externer Dozent? - Förderung aus Studiengebühren? - Statt PräTech verpflichtende Teilnahme an einer beliebigen „Schlüsselqualifikations“-Veranstaltung?). [1]

Wir nehmen die geschilderten Missstände sehr ernst und bemühen uns darum, eine Lösung zu finden. Wir sind dabei der Ansicht, dass in jedem Fall das allererste Mittel ein persönliches Gespräch mit dem betreffenden Dozenten selbst sein sollte. Da jeder Dozent bei einer Evaluierungsnote schlechter als 3,5 bereits dazu verpflichtet ist, sich vor dem Studiendekan zu rechtfertigen, halten wir es für unnötig (und eher kontraproduktiv), durch Unterschriftenaktionen o. ä. noch zusätzlichen Druck zu erzeugen. Eine Delegation der FSI, bestehend aus Thomas (sitzt in der Stuko, kennt Herrn Wilke schon länger), Peter (ist Hiwi am Lehrstuhl), Christian und Clemens/Sebastian (haben im Sommer PräTech gehört), wird das Gespräch mit Herrn Wilke suchen und mit ihm alle Punkte in Ruhe diskutieren. Vom Ausgang dieses Gesprächs werden unsere weiteren Schritte abhängen.

[1] Randnotiz: Wer eine grundlegende Änderung der Veranstaltungsform befürwortet, muss sich darüber im Klaren sein, dass eine Änderung der Fachprüfungsordnung nicht mal eben von heute auf morgen machbar ist, sondern eine richtig langwierige Sache wird, weil der organisatorische Aufwand enorm ist und ein Haufen Leute zustimmen muss.